Lohrer Faschingsturnier 2017

IMG_4894Mit 21 Judoka in zwei Mannschaften – Männer und Frauen – reiste die DJK am Samstag durch den verschneiten Spessart nach Lohr am Main. Zum gut besuchten Faschingsturnier kamen insgesamt 16 Männer- und 8 Frauenmannschaften, teilweise von so weit wie Berlin, Sindelfingen und Eichstätt, um sich erst miteinander zu messen, und dann miteinander zu feiern.

Die Männer der DJK waren mit 14 Kämpfern fast dreifach besetzt – pro Mannschaft wurde in fünf Gewichtsklassen gekämpft. Gleich das erste Los war jedoch ein schweres: Es ging gegen den Bundesligisten Erlangen I. Dementsprechend deutlich war auch das Ergebnis. Beim 1:4 konnte lediglich Niklas Kern punkten und den Kampf mit einem Tai-otoshi vorzeitig für sich entscheiden. In der Trostrunde traf die DJK im Lokalderby auf Lohr und konnte die Begegnung 4:1 gewinnen. Schluss war dann leider schon nach der nächsten Runde gegen Randori Berlin. Die Begegnung ging denkbar knapp mit 2:3 verloren, was ein wenig ärgerlich war, weil die Kampfrichter ein fälliges Hansoku-make gegen Berlin für einen Griff ans Bein nicht gaben. Im Nachhinein wurde die Fehlentscheidung zwar anerkannt, konnte natürlich jedoch nicht mehr zurückgenommen werden. Auch wenn der inoffizielle Saisonauftakt der Landesligamannschaft der Männer nicht von Edelmetall gekrönt war, konnte man immer wieder durchblitzen sehen, dass viel Potenzial im Team steckt, das bis zum ersten Liga-Kampftag sicher noch kultiviert werden wird.

Bei den Frauen gingen diesmal nur sieben Starterinnen über die Waage. Hier gab es gleich zum Auftakt das traditionell emotionsgeladene Derby mit Lohr, das die DJK mit 4:0 souverän für sich entscheiden konnte. Der spätere Sieger Bad Ems schickte die DJK Mädels dann schon in der 2. Begegnung mit 1:4 in die Trostrunde. Den Ehrenpunkt für Aschaffenburg holte Melissa Ostheimer. In der 3. Runde gegen die KG Rimbach-Bürstadt war dann auch für die Frauen Schluss – wiederum denkbar knapp. Anna Alig lag bereits mit Waza-ari und Yuko vorne, musste jedoch in den letzten fünf Sekunden aufgeben, weil ihre Gegnerin sie abhebelte. Damit ist auch die Frauenmannschaft, letztjähriger Meister der bayerischen Landesliga Nord, in die Saison gestartet. Wenn das Team in voller Stärke auflaufen kann, werden wir auch hier sicherlich wieder mitreißende Kämpfe und viele Siege sehen können.

An das Turnier in Lohr schließt sich traditionell eine Faschingsparty aller Teilnehmer an. So fanden sich auch dieses Jahr die Judoka zum feiern ein. Es ging bis in den frühen morgen und auch wenn die DJK ohne Judo-Edelmetall nach Hause fahren musste – inoffiziellen Quellen zufolge hat sie beim Feiern haushoch gewonnen :-) (cs)

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