Randoriturnier

Sehr erfolgreich haben wir in den letzten Jahren mehrfach eine neue Wettkampfform ausprobiert: ein Randori-Turnier für die U9 und U11. Auf insgesamt 12 Wettkampfflächen (3×3 m) kämpfen die Jüngsten aus der Region möglichst viel und mit reichlich Spaß.

Unser Nachwuchs soll altersgerecht und praxisnah an den Wettkampf herangeführt werden.
In einem kindgerechten Randori-Format sammeln die Judoka viele Kampferfahrungen ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Bewegung, Fairness und Freude am Judo.

Eckdaten:

  • Teilnahme ab Weiß-Gelb-Gurt
  • Dauer: maximal 3 Stunden
  • Gemeinsame Erwärmung zu Beginn
  • Jedes Kind erhält eine Stempelkarte
  • 12 Matten à 3 × 3 m (pro Mattenseite 1–2 Läufer, Stempel)
  • Ein Trainer betreut jeweils 4 Matten als allgemeiner Ansprechpartner, keine Kampfrichter
  • Für jedes absolvierte Randori wird ein Feld auf der Stempelkarte abgestempelt
  • Die Stempelkarte wird auf den Hocker neben der Matte gelegt, die Läufer gehen während des Randori zum Abstempeln herum
  • Urkunden mit Angabe der Anzahl der Randori (keine Rangordnung – gewonnen haben alle)

Ablauf:

  • 6 Randori à 2 Minuten, 30 Sekunden Pause zwischen den Randori, anschließend 2 Minuten Pause. Nach 4 Blöcken: 10 Minuten Pause
  • Die Judoka suchen sich selbstständig neue Partner
  • Je nach Teilnehmerzahl: ein Randori, dann einmal Pause
  • Jeder macht so viele Randori, wie er oder sie kann und möchte
  • Beginn und Ende jedes Randori werden mit einer Glocke/einem Gong eingeläutet

Grundsätze:

  • Jedes Kind soll möglichst viele Randori mit neuen und vereinsfremden Partnern absolvieren
  • Die Hälfte der Randori findet im Stand statt, die andere Hälfte im Boden
    (vor jedem Randori können Aufgabenstellungen bzw. Ausgangspositionen vorgegeben werden)
  • Auf der Tatami gibt es keine Kampfrichter
  • Trainer coachen während der Randori nicht, nur allgemeine Hinweise
  • Weibliche und männliche Judoka trainieren – wie im regulären Training – selbstverständlich gemeinsam

Fairness und Sicherheit:

  • Kein Kampf auf Biegen und Brechen
  • Jeder Sportler freut sich über saubere Würfe, korrekte Falltechniken und eigene Ansatzversuche
  • 100 % im Angriff, jedoch nur 30–50 % in der Abwehr

 

Am Ende wollen wir nicht die Helfer vergessen zu erwähnen, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich ist.

  • Helfer für den Aufbau und den Abbau der Matten, Tische und Stühle
  • 2-4 Helfer als Läufer zum Abstempeln der Karten
  • 2 Helfer für unsere Kaffee- und Kuchentheke
  • Viele Kuchenspenden

 

Zum Schluss noch ein paar Impressionen vergangener Randoriturniere:

Bei Fragen meldet euch gerne bei uns…

 

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